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Im 11. Jahrhundert beginnt die Wiederbesiedlung des Périgord, welches bis zum Ende des Mittelalters zweigeteilt sein wird: einerseits politisch, während des 100-jährigen Krieges zwischen England und Frankreich, zum anderen religiös zur Zeit der Religionskriege zwischen Katholiken und Protestanten. Dies erklärt die Vielzahl von Burgen, Wehrkirchen und befestigten Dörfern, die ihren Originalzustand nahezu bewahrt haben, da spätere Epochen keine nennenswerte Spuren hinterliessen. Als Aliénor von Aquitanien 1137 den zukünftigen französischen König Ludwig den Siebten heiratet, ist das Périgord Teil ihrer Aussteuer. Aquitanien gehört nun zu Frankreich und ein alter Traum der Kapetinger hat sich erfüllt. Allerdings währt dieser nur 15 Jahre, dann wird die Ehe aufgehoben. Aliénor bekommt Freiheit und Land zurück.
Zwei Monate später heiratet sie Henri Plantagenêt, Graf von Anjou und oberster Lehnsherr der Normandie. Kurz darauf tritt er die englische Thronfolge unter dem Namen Heinrich der Zweite an und Frankreich erhält Aquitanien erst 300 Jahre später, 1453 , bei Ende des 100-jährigen Krieges zurück.
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