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Auch wenn unser perigordinischer Cro-Magnonmensch (-35 000) Jahre gegenüber dem Skelett von Tautavel (-400 000 Jahre) und Lucy, der 3 Millionen Jahre alten Urfrau recht jung erscheint, so ist er doch nichtsdestoweniger das Symbol des Périgord. Nach seiner Entdeckung Mitte des letzten Jahrhunderts, zunächst in Les Eyzies, dann in La Madeleine, kamen unzählige Archäologen und andere Forscher in die Dordogne. Ihre Ausgrabungen förderten die weltweit reichste Ansammlung prähistorischer Fundstätten zu Tage.
Von den bislang 200 verzeichneten Stätten rufen allein die bekanntesten ( Les Eyzies, La Madeleine, Le Moustier, La Férassie, Lascaux ) 200 000 Jahre Geschichte wach ( die des Paläolithikums). Diese 200 000 währende Evolution führte den Menschen von der Beherrschung über die Perfektionierung der Werkzeuge bis hin zu Kreation, Konzeptentwicklung und Ritualisierung. Zeugen hierfür sind mehr oder weniger grob behauene Feuersteine (Silex), Stein-und Felsskulpturen, Zeichnungen und Symbole auf den Wänden zahlloser Grotten und vor allem die aussergewöhnlichen Tierdarstellungen von Lascaux, die ihr Geheimnis noch immer bewahren. Es ist kein Wunder, dass sich die grösste Anzahl prähistorischer Kunstwerke, Unterschlüpfe und Grotten entlang des von der UNESCO zum Kulturerbe der Menschheit erklärten Tals der Vézère befindet. Denn hier ist die Landschaft von besonderer Schönheit: ausladende Kalksteinfelswände oberhalb des Flusses, fruchtbare Ebenen, dichte, rätselhafte.Wälder. Alle Elemente dieser Gegend, bis hin zum Boden mit seinen herrlichen Fossilen (Seeigel, Muscheln, Blatwerk), bergen die Seele der gesamten Menschheit und die Essenz des Lebens auf dem Planeten Erde in sich.
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